Archivbild(Wendelstein) - Entlüftungseinrichtungen, Schließdruck, Trockensaugprobe, geodätische Saughöhe, Kavitation - dies sind nur einige Begriffen mit denen sich die Teilnehmer der Maschinistenausbildung Teil 1 (an 5 Abenden und 2 Samstagen) beschäftigten.

 

Die Maschinistenausbildung findet für die Feuerwehren des Landkreises Roth zentral für alle in Wendelstein statt. Das Ausbildungsteam um KBM Christian Mederer vermittelte den Teilnehmern die theoretischen Grundlagen ehe es an die Praxis ging und am Schluss mit einer Prüfung endete.

Bei der Schulung wurde Wert darauf gelegt, dass einerseits allgemeines Wissen vermittelt wurde, aber auch genügend Zeit blieb, sich mit den speziellen technischen Details der Feuerwehrkreiselpumpen, welche an den jeweiligen Standorten der Teilnehmer vorhanden sind, zu befassen.

Im praktischen Teil ging es unter anderem an die Schwarzach. Dort musste Wasser aus der Schwarzach „angesaugt“ werden. Bevor es jedoch richtig los ging, musste der richtige Standort für die Pumpe ausgewählt und ermittelt werden, wie viele Saugschläuche zur Förderung benötigt werden. Alle Teilnehmer mussten die Pumpe in Betrieb nehmen. Damit enden jedoch nicht die Aufgaben des Maschinisten. Der Maschinist muss vielmehr den Pumpeneingangsdruck sowie den Pumpenausgangsdruck im Blick haben und darauf achten, dass die Pumpe nicht in die sog. „Kavitation“ kommt; denn diese kann die Pumpe stark schädigen.

Anschließend wurden Trockensaugproben und Schließdruckprüfungen durchgeführt sowie die maximale Wasserfördermenge ermittelt.

Bei der Löschwasserförderung über eine lange Schlauchstrecke wurde zunächst anhand des Visierverfahrens der optimale Pumpenabstand ermittelt. Anschließend ging es um die Aufgaben des Maschinisten bei der Förderung über lange Schlauchstrecken.

Weitere Themen waren die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft, die Fehlersuche, die Einwinterung der Pumpe, die Fahrzeugkunde sowie das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Die Ausbildung schloss mit einer theoretischen und praktischen Prüfung ab. KBI Erhard Schneider und KBM Christian Mederer überreichten die Zeugnisse an die Teilnehmer und beglückwünschten zur bestanden Prüfung.

KBI Erhard Schneider dankte dem Ausbilderteam um KBM Christian Mederer. KBI Schneider wird demnächst aus Altersgründen aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausscheiden.
Im Jahre 1989 hat er die Maschinistenausbildung für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge im Landkreis Roth zusammen mit dem damaligen Kreisbrandmeister Helmut Mederer ins Leben gerufen.

An der Prüfung nahmen erfolgreich teil: Feuerwehr Altenfelden: Joachim Gerngroß und Forian Reindl Feuerwehr Großschwarzenlohe: Stefanie Förster und Daniel Schollerer Feuerwehr Kleinschwarzenlohe: Waldemar Beierle und Sascha Räth Feuerwehr Röthenbach b. St. W.: Tobias Buker, Fabian Buker, Michael Falk und Tina Schröppel Feuerwehr Leerstatten: Florian Herter Feuerwehr Heideck: Lothar Pappenheimer, Florian Steib, Johannes Stengl Feuerwehr Laffenau: Michael Albrecht und Lukas Kosmann Feuerwehr Schloßberg: Michael Minzl und Klaus Pechler Feuerwehr Herrnsberg: Andreas Schmidt und Daniel Wagner Feuerwehr Ruppmannsburg/Reichersdorf: Thomas Hussendörfer und Stefan Winter

Die meisten Teilnehmer meldeten sich gleich zum 2. Teil der Maschinistenausbildung Mitte Februar 2016 an. Dieser 2. Teil umfasst 2 Abende und einen Samstag. Dann werden spezielle Feuerwehrpumpen und weitere technische Geräte der Feuerwehren vorgestellt und die richtige Bedienung erläutert.


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Archivbeitrag: 995 - 2016-02-03 22:18:54

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Dietmar Hättig

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