ArchivbildAusstellung zu Wendelsteins Feuerwehrhistorie zum 150.Jubiläum

„Spurensuche“ nach der 150jährigen Feuerwehrgeschichte

 

In kleinerer Präsentation war die Jubiläumsausstellung zum 150jährigen Bestehen bereits in der Gemeindebücherei zu sehen, jetzt bietet sich bis zum September auch in größerem Rahmen im Feuerwehrhof die Gelegenheit, auf den Spuren der Wendelsteiner Feuerwehr zu wandeln und wertvolle Exponate zu besichtigen. Zusammen mit Landrat Herbert Eckstein und Bürgermeister Werner Langhans eröffnete Kommandant Christian Mederer die Ausstellung, die mit viel Liebe zum Detail von der Jugendfeuerwehr als deren Beitrag zum diesjährigen Feuerwehrjubiläum gestaltet wurde.

Bei der Eröffnungsfeier im Feuerwehrhof, wo der Schulungsraum zum Ausstellungsraum umgewidmet wurde, oblag Kommandant Christian Mederer die Begrüßung der Ehrengäste mit Landrat Herbert Eckstein und Bürgermeister Werner Langhans sowie Kreisbrandrat Werner Löchl an der Spitze. Ein besonderer Dank galt dabei der Jugendfeuerwehr, die nicht nur zuvor die kleinere Schau zur Feuerwehrgeschichte in der Bücherei gestaltet hatte, sondern auch jetzt die umfassendere Präsentation im Feuerwehrhof selbst, bei der zudem historische Großexponate wie ein Schlauchkarren aus der Zeit um 1920 zu besichtigen sind.

Zusammen mit Franz Pschera hat die Jugendfeuerwehr neben dem Aufbau der Ausstellung außerdem auch mehrere historische Löschgeräte wie den Schlauchkarren und eine zeitgleiche Tragkraftspritze restauriert, so Christian Mederer, wofür er allen an den ehrenamtlichen Arbeiten Beteiligten herzlich dankte. Bürgermeister Werner Langhans schloss sich gern dem Dank an alle Aktiven an, die bei der Ausstellung ideell und als Leihgeber mitwirkten und erinnerte auch an besondere Ereignisse wie etwa den Bau des Gerätehauses 1935 in der Siedlung am Kanal, der damals komplett in Eigenregie des dortigen Löschzugs erfolgte.

Exponate vom Signalhorn bis zum Funkmelder

Landrat Herbert Eckstein nahm das Ereignis des Gerätehausbaus von 1935 als passendes Beispiel für den kameradschaftlichen Geist der Feuerwehr, wonach bei allen Eigenheiten und persönlichem Stolz damals zwischen den drei Löschzügen „Altort“, „Plärrer“ und „Siedlung“ innerhalb des Ortes die Feuerwehr zugleich auch immer ein verlässlicher, gut zusammenarbeitender Helfer in der Not war und sogar in den 1960er Jahren in der Nürnberger Straße ehrenamtlich für die Gemeinde die neuen Wasser- und Versorgungsleitungen verlegte. Er freue sich aufs Jubiläum, so Eckstein, und sei stolz auf solche früheren wie auch die jetzigen Leistungen seiner Feuerwehr.

„Nicht die Feuerwehr hat immer wieder Ideen für technische Neuerungen, vielmehr zwingt die Technik die Feuerwehren immer schneller, sich technisch anzupassen“ würdigte Kreisbrandrat Werner Löchl die ausgestellte große Vielfalt an technischen Geräten aus der Feuerwehrgeschichte. Die Ausstellung zum Jubiläum der Wendelsteiner Wehr nannte er eine einmalige und gelungene Präsentation im Landkreis, die sowohl die heutigen vielfältigen Einsatzgebiete der Feuerwehren zeige wie auch die seit der Gründung prägenden Aufgaben, Menschenleben aus Gefahr zu retten und den Besitz der Mitbürger im Notfall zu schützen.

Die Ausstellung selbst besteht aus mehreren Vitrinen und Infotafeln sowie wertvollen Originalexponaten aus der örtlichen Feuerwehrgeschichte, ergänzt durch eine Sammlung historischer wie aktueller Einsatzuniformen. Historische Löschgeräte sind dabei ebenso zu sehen wie ein Überblick über die Alarmierung vom Signalhorn bis zum jetzigen Funkmelder. Im Zentrum des Raumes ist zudem ein Modell des heutigen Feuerwehrhofes ausgestellt. Bis zum Jubiläumswochenende der Feuerwehr vom 7. bis zum 9. September ist die Ausstellung im Feuerwehrhof jeweils am Dienstagabend von 19 bis 20.30 Uhr und am Sonntag von 10 bis 12 Uhr zu besichtigen.

{hinweis} Zusätzlich zu den Öffnungszeiten am Dienstagabend und Sonntagfrüh kann die Ausstellung nach Voranmeldung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Anfragen und Terminabsprachen hierzu sind beim 1.Kommandanten Christian Mederer unter:
{phone} 09129/279810 oder auch per {mail} an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  möglich.

Hinweis: Der Artikel und die Bilder wurden von der FF Wendelstein eingereicht und zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank


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Archivbeitrag: 717 - 2012-07-24 22:39:59

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Dietmar Hättig

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