ArchivbildFreiwillige Feuerwehr (FFW) Wassermungenau blickte in ihrer Hauptversammlung auf ein kameradschaftliches und zufriedenes Jahr 2012 zurück.

 

Die Auf ein arbeitsreiches aber auch schönes Jahr 2012 kann die FFW Wassermungenau zurückblicken so Vorstand Horst Hassler bei der Jahreshauptversammlung der Wehr.

Höhepunkt des Vereinslebens war wie bereits in den vergangenen Jahren einmal mehr das Starkbierfest. Auch das Grillfest kam wieder gut an. Hier will man den neuen Aufbau beibehalten, da er bei den Gästen gut ankam. Der Weihnachtsbaum am Dorfplatz wurde wieder von der Feuerwehr aufgestellt und mit Lichterketten geschmückt.

Im Herbst wurde mit einem Flyer intensiv Nachwuchswerbung betrieben. Die Resonanz war so gut, dass man nun eine eigene Jungendwehr für Jugendliche ab 12 Jahren gründet, so berichteten Vorstand und Kommandant Friedrich Siemandel. Hier, so der Kommandant weiter, wurde bereits Kontakt mit dem Kreisjugendwart hergestellt, um sich über die rechtlichen und technischen Voraussetzungen zu informieren. Einen Punkt konnte die Vorstandschaft bereits bei der JHV abhaken: Das Eintrittsalter laut Vereinssatzung wurde von den anwesenden Feuerwehrkameraden einstimmig auf 12 Jahre geändert, Als Jugendwart der Wehr stellte sich Benny Bumm zur Verfügung, der bereits als Gruppenführer der Feuerwehranwärter fungiert, seine Stellvertretung übernimmt Gruppenführer Kevin Stünzendörfer.

In seiner Ansprache konnte Kommandant Siemandel von 2 Brandeinsätzen, 11 Einsätzen zur Technischen Hilfeleistung und 3 Sicherheitswachen im Rahmen von Gemeindeveranstaltungen berichten. Das Leistungsabzeichen THL wurde von allen Teilnehmern mit Erfolg bestanden. 14 Übungen wurden abgehalten, wobei sicherlich die Übung zur Abseil- und Absturzsicherung unter professioneller Anleitung durch Klaus und Norbert Kilian von der Firma Kilian-Rettung den Höhepunkt darstellte. Nach Möglichkeit, so der Kommandant, soll diese Übung auch 2013 wieder stattfinden. Weiterhin soll eine gemeinsame Übung mit der Wehr aus Wernfels auf der Burg Wernfels durchgeführt werden. Geplant ist auch eine Infoveranstaltung zum Thema Rauchmelder. Hier machte Bürgermeister Werner Bäuerlein den Vorschlag, dass die Stadt Abenberg diese Infoveranstaltung organisieren könne und auch die Beschaffung der Rauchmelder über die Stadtverwaltung erfolgen könne.

Siemandel hob in seinem Bericht auch die gute Zusammenarbeit mit KBM und KBI, der Stützpunkwehr und den Wehren des Unterkreises hervor. Ein großer Dank ging auch an Bürgermeister Werner Bäuerlein, die Stadt Abenberg und die Fa. Hans Henglein für die große Unterstützung der Wehr.

Landrat Herbert Eckstein ging in seinem Grußwort zunächst auf die Herausforderungen ein, die die Überalterung der Gesellschaft für die Rettungsdienste und die Feuerwehren mit sich bringt. Ausführlich ging er auf das Thema Digitalfunk ein. Hier sind in Mittelfranken 87 von 91 benötigten Standorten errichtet, von denen 86 betriebsbereit sind. Trotz der Förderung durch die Staatsregierung wird die Einführung des Digitalfunks dem Landkreis und den Gemeinden bei der Anschaffung und dem Unterhalt der Endgeräte einiges an finanziellen Mitteln abverlangen.

Laut KBI Richard Götz werden für den Landkreis Roth, der den Probebetrieb im Juni aufnehmen soll, ca. 1100 Endgeräte benötigt. Angedacht ist hier eine einheitliche Beschaffung für den Bereich der integrierten Leitstelle mit den Landkreisen Roth und Weißenburg und der Stadt Schwabach, so 1. Bürgermeister Bäuerlein. KBI Götz legte noch kurz die Vorteile dar, die die Digitalisierung des Funkverkehrs mit sich bringt. So vernetzt der Digitalfunk unter anderem Feuerwehr, Polizei, Zoll und Rettungsdienste. Er ist verlässlicher als das analoge System, flexibler, abhörsicher und bietet neben mehr Kapazität eine hohe Sprachqualität und Verständlichkeit. KBM Höfling hofft dass mit dem Probebetrieb die Probleme beim Funkverkehr der Vergangenheit angehören.

In seinem Grußwort bedankte sich 1. Bürgermeister Bäuerlein für den unentgeltlichen und freiwilligen Dienst am Nächsten. Auch zukünftig wird sich die Stadt ihrer Verantwortung für die Wehren stellen und die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen.
Persönlich und als Stadtoberhaupt begrüßt er die Einrichtung einer Jugendwehr. Es ist wichtig, so Bäuerlein, bereits Jugendliche an Verantwortung heranzuführen und auch Verantwortung übernehmen zu lassen. Dies nutze den Jugendlichen auch später im Beruf und im Leben. Beim Aufbau der Jugendwehr sicherte er bereits jetzt seine Unterstützung zu. Er wünschte der Wehr für das neue Jahr alles Gute und versprach sich auch weiterhin für die Belange der Feuerwehren einzusetzen, die bei ihm ihren entsprechenden Stellenwert haben.

Auch KBM Höfling begrüßte in seinem Grußwort die Einrichtung einer Jugendwehr und sicherte sowohl der Vorstandschaft als auch den Jugendwarten seine Unterstützung zu. Während des Probebetriebs des Digitalfunks wird es zwei Endgeräte in den Fahrzeugen geben, so Höfling, da die analogen Geräte bis zur endgültigen Einführung der digitalen Geräten im Betrieb bleiben. Die Durchführung des Leistungsabzeichens THL klappte sehr gut und er gratulierte allen zur bestandenen Prüfung. Dieses habe gezeigt, dass die Ausbildung in die richtige Richtung geht, da alle Handgriffe und die Handhabung der Geräte sehr gut geklappt haben. Den aktiven Kameraden wünschte er ein Jahr mit wenigen Einsätzen und ohne Unfälle.

Für 25-jährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr wurden zwei Urgesteine der Vorstandschaft geehrt. Bernhard Kamm, welcher bereits seit 1990 das Amt des Kassiers ausübt erhielt das silberne Feuerwehrehrenzeichen und Detlef Raab der seit 1992 Schriftführer ist konnte seine Ehrung aus dem vergangenen Jahr nachholen.
Hinweis: Der Artikel stammt von Detlef Raab; das Bild von Stefan Rißmanni.
Vielen Dank


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Archivbeitrag: 762 - 2013-02-13 20:45:07

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Dietmar Hättig

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