ArchivbildGottesdienst für Rettungskräfte, Notfallseelsorge und Krisenintervention

Seit 2006 regelmäßige Einrichtung

 

Bereits zum achten Mal hatte die gemeinsame Notfallseelsorge im Landkreis Roth und der Stadt Schwabach zu einen Gottesdienst für die am Rettungsdienst beteiligten Kräfte – Feuerwehren, Technisches Hilfswerk, Polizei Sanitäts- und Rettungsdienst – in die evangelische Stadtkirche in Roth eingeladen. Viele waren der Einladung gefolgt und feierten gemeinsam mit den beiden Dekanen Alois Ehrl (Katholisches Dekanat Roth – Schwabach) und Klaus Stiegler (Evangelisch – Lutherisches Dekanat Schwabach) einen ökumenischen Gottesdienst.

In Anwesenheit vieler Führungskräfte der Hilfsorganisationen und mehrerer Bürgermeister aus dem Landkreis betonte Klaus Stiegler einleitend, dass der Gottesdienst allen Rettungskräften, allen Menschen, die sich in der Notfallhilfe einbringen, eine Stärkung für ihren so wichtigen Dienst bringen solle. Weiter betonte er, dass die 15 Mitarbeiter der beiden Kirchen und die acht Mitarbeiter|Innen des Kriseninterventionsteams Mittelfranken-Süd, die sich in ökumenischer Verbundenheit an diesem Dienst beteiligten, wieder ein Jahr hinter sich hätten.

Im Evangelium nach Matthäus, das Dekan Alois Ehrl verkündete, gebietet Jesus, auch seine Feinde zu lieben. Er sagt: „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.“ (Mt. 5,43-48)

Dekan Klaus Stiegler sagte in seiner Predigt unter anderem, dass alle, die heute gekommen seien, mittendrin stünden, mittendrin im Einsatz in dem Menschen in Gefahr seien – um anderen zu helfen und damit etwas zu Gute kommen zu lassen. Dies hätten wieder alle bewiesen, die am Faschingssamstag beim Brand in der Kreisklinik Roth geholfen hätten und so großen Schaden verhindert hätten. Er solle diesen Dank im Namen von Verwaltungsleiter Werner Rupp überbringen. „Sie setzen ihre Arme, Füße, ihren Atem ein und ahmen damit Jesus nach, wenn sie anderen helfen.“

„Unsere Gebete schenken Liebe und Kraft – mancher von uns wird an seine Geschicke denken – und an manchen Einsatz zurückdenken. Aber der Gottesdienst – und der anschließende Empfang – ist auch der Platz für gegenseitiges Kennenlernen, um Gott zu Danken und um Kraft für ein weiteres Jahr zu schöpfen.“

Mit Fürbitten – vorgetragen von den Diakonen Andreas Bittner und Gert Homeier – wurde für die Opfer von Katastrophen und Schadensfällen und auch für die Helfer gebetet. Außerdem wurde den Verstorbenen der Hilfsorganisationen gedacht. Mit der Bitte um den Segen Gottes für alle, die sich als Helferinnen und Helfer im Rettungsdienst, der Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, der Diakonie oder der Caritas in der Notfallseelsorge und als Kriseninterventionsmitarbeiter für Menschen in Not und Gefahr einbringen, schloss der gut besuchte Gottesdienst, dem sich der Empfang im evangelischen Jugendheim mit vielen Gesprächsmöglichkeiten anschloss.

Hinweis: Der Artikel und die Bilder wurden von Rudi Heubusch eingereicht und zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank


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Archivbeitrag: 766 - 2013-02-25 19:59:39

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Dietmar Hättig

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