ArchivbildDamit die Ehrung eines langjährigen, engagierten Aktiven in einer allgemeinen Versammlung nicht einer von vielen Tagesordnungspunkten ist, veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Marquardsholz aus diesem Anlass einen Ehrungsabend.

 

Vor wenigen Tagen war es wieder einmal so weit: Drei Kameraden wurden für 25- beziehungsweise 40 Dienstjahre ausgezeichnet und Josef Bauer wurde mit 63 Jahren in den „Passivenstand“ verabschiedet.

Der ebenfalls noch in diesem Jahr in den Passivenstand gehende Kommandant der Wehr, Peter Kroner freute sich über den hochrangigen Besuch, den er mit Landrat Herbert Eckstein, Bürgermeister Markus Mahl, Kreisbrandrat Werner Löchl und Kreisbrandinspektor Erhard Schneider willkommen heißen durfte.

Hilpoltsteins Bürgermeister Markus Mahl gratulierte den Jubilaren und dankte ihnen für ihre langjährige Bereitschaft, anderen in Not zu Helfen. Mahl betonte besonders, dass die Geehrten ein Vorbild für die Jüngeren seien und eine solche Leistung trotz gestiegener beruflichen Anforderungen auch heute noch möglich sei. Er freue sich besonders, dass viele der Damen anwesend seien und bezeichnete diese als „gute Seele der Dorfgemeinschaft“.

Landrat Herbert Eckstein blickte auf eine, wie er es nannte, „schlimme Zeit“ zurück, als es wegen der bevorstehenden Verselbstständigung der FFW Marquardsholz schlimme Grabenkämpfe mit der FFW Hofstetten gegeben habe. Er sei aber froh, dass seinerzeit eine einvernehmliche Lösung gefunden wurde. Leider werde die Feuerwehr derzeit nahezu nur durch „Einheimische“ am Leben gehalten – sie sollte aber auch für die vielen „Neubürger“, die in Marquardsholz leben – interessant sein. Es sei wichtig, vieles „miteinander“ zu tun, vor allem wenn es um die Hilfe in der Not ginge, betonte der Landrat weiter. So fördere die Mitarbeit bei der Feuerwehr zugleich die Dorfgemeinschaft. Die Anwesenheit des Kreisbrandrates und des Kreisbrandinspektors zeuge von großer Wertschätzung für eine kleine Dorfwehr, die immer gut zusammenhalten würde. Leider würden manche Festveranstaltungen – die eigentlich für alle gehalten würden – ausarten. Hier müsse ein guter Mittelweg gefunden werden, fuhr Eckstein fort. Mit dem Dank für das Geleistete und dem Glückwunsch an die Geehrten sowie dem Wunsch, dass die „Gesellschaft bereit sein müsse, sich gegenseitig zu helfen“ schloss der Landkreischef seine Grußworte.

Kreisbrandrat Werner Löchl freute sich, dass immer jemand da sei, der bereit sei, anderen in Not zu helfen. Er sei stolz, dass es Leute wie die heute Geehrten gäbe, die bereit seien, sich viele, viele Stunden in vielen, vielen Jahren für andere einzusetzen. Löchl beglückwünschte die Geehrten und berichtete, dass derzeit in Hilpoltstein ein neuer Ausbildungszweig – Höhensicherung – geschaffen werde.

Auch Kreisbrandinspektor Erhard Schneider gratulierte den Geehrten und freute sich, dass eine solch kleine Feuerwehr so gut zusammenhalte. „Es ist nicht immer leicht gewesen, dennoch ist sehr viel erreicht worden – macht weiter so!“

Für 40-Jährigen, aktiven Dienst wurde Gerhard Bauer mit dem staatlichen Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Der stellvertretende Kommandant der Wehr, Herbert Heinloth und Claus Eitel wurden für 25-Jährigen aktiven Dienst mit dem Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Da die Ehefrauen der Geehrten in all den Jahren immer wieder auf ihre Gatten verzichten mussten, bekamen sie als kleines Dankeschön jeweils einen Blumenstrauß überreicht.

Zum Schluss der Veranstaltung wurde der „ruhende Pol“ der Wehr, der sich besonders gut in die Dorfgemeinschaft einbringt – Josef Bauer – mit Erreichen des 63. Lebensjahres in den „Passivenstand“ verabschiedet und erhielt ein kleines Geschenk – und seine Ehefrau einen Blumenstrauß. Bauer habe sich jahrelang um das Fahrzeug der Wehr gekümmert und es in „Schuss“ gehalten.

Hinweis: Der Artikel und die Bilder wurden von Rudi Heubusch eingereicht und zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank


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Archivbeitrag: 782 - 2013-05-06 19:10:57

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