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Brandübungscontainer in Hilpoltstein

Archivbild Aktion “Feuer bekämpfen” der Versicherungskammer Bayern und des Landesfeuerwehrverband Bayern

 

Sicheres Training in Übungseinrichtung zur Brandbekämpfung

Die Wirkung von Feuer kann verheerend sein. Als öffentlicher Versicherer und Partner der Feuerwehren in Bayern war die Bayerische Landesbrandversicherung immer in Diskussionen um Ausbildungsmaßnahmen eingebunden.

Von Montag, 02. Juli 2007 bis Freitag, 06. Juli 2007 können Feuerwehren aus dem Brandbezirk Hilpoltstein und Heideck in einem Brandübungscontainer am Feuerwehrgerätehaus in Hilpoltstein unter realistischen Einsatzbedingungen üben.



Der Flashover-Trainingscontainer bietet Atemschutzträgern die Möglichkeit, das Entstehen eines Brandes unter kontrollierbaren Verhältnissen zu beobachten und schließlich zu bekämpfen. Die einsatznahen Voraussetzungen, mit denen die Übenden konfrontieret werden, führen zu einem Ausbildungsgrad, der die Sicherheit der Einsatzkräfte wesentlich erhöht. 2112 Übende nehmen jährlich an über 40 Lehrgängen in den Landkreisen Bayerns an diesem Training teil.

Respekt, aber keine Angst vor dem Feuer - freiwillig in die Flammenhölle

Schutzkleidung und umluftunabhängiger Atemschutz sind das Rüstzeug der Feuerwehrleute. Wichtig dabei ist, dass die Ausrüstung die aus einer Überjacke, Überhosen, Sicherheitsstiefeln, Schutzhandschuhen und Flammschutzhaube besteht komplett ist und vor allem richtig angelegt wird, denn beim realistischen Üben von Einsatzsituationen in einem Brandübungscontainer („Labor“) beobachten die Teilnehmer den Brandverlauf. Die Einrichtung (Möbel) wird durch eingehängte Spanplatten mit einer Fläche von 10 m² simuliert, das entspricht einem Bruchteil der Holzfläche in einem eingerichteten Zimmer.

Durch die Wärmeeinwirkung des Initialsfeuers beginnen die Spanplatten auszugasen und liefern somit die Basis für die spätere Rauchgasdurchzündung (Flashover). Durch die äußerst schwierigen Sichtverhältnisse wird eine reale Situation erzielt. Die Übenden können erkennen, wie die Rauchschicht immer weiter nach unten absinkt. Während der Übung wird die offene Tür des Containers geschlossen, was bewirkt, dass der Rauch nicht mehr abziehen kann und die Sauerstoffzufuhr unterbunden wird. Die Verbrennung wird unvollständig und die Feuerwehrleute im Container haben durch die Verrauchung keinerlei Sicht. Nach einigen Minuten wird die Tür wieder geöffnet. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Öffnen einer Zimmertür in einer Wohnung. Sauerstoff strömt in den Brandraum, das Feuer wird sofort größer. In der Rauchschicht, die sich ungefähr einen halben Meter über den Köpfen der knienden Feuerwehrleute befindet, bilden sich kleine Flammenzungen. Das ist der Beginn einer Rauchdurchzündung. Danach muss die hohe Rauchgastemperatur heruntergekühlt werden, da sich das Feuer sehr schnell ausbreiten und die Übenden gefährden würde. Mit Positionswechseln hat jeder teilnehmende Feuerwehrler die Möglichkeit, selbst einen Flashover zu bekämpfen. Hierbei trainiert der Teilnehmer den Umgang mit einem Hohlstrahlrohr und festigt somit den Umgang mit seinem Handwerkzeug. Temperaturen, die an der Decke vom Brandraum gemessen werden, liegen zwischen 600 und 800 ° Celsius (für die Ausgasung von Holz werden diese hohen Temperaturen benötigt). Auf Kopfhöhe der Feuerwehrkameraden sind es noch 50 bis 90 °C.

Zur Beobachtung der Teilnehmer ist im Container eine Wärmebildkamera installiert. So ist eine ständige Überwachung nach außen gewährleistet. Zusätzlich steht ein Rettungstrupp bereit. Während der Übung steht die Sicherheit der Teilnehmer an oberster Stelle. Ziel der Ausbildung ist es, die Atemschutzgeräteträger so zu sensibilisieren, dass diese eine Flashover-Gefahr erkennen und deren Durchzündung verhindern.





Folgender Terminplan wurde festgelegt:

Montag, 02.07.2007, 19:00-20:30 Uhr
Dienstag, 03.07.2007, 14:00-15:30 Uhr und 19:00-20:30 Uhr
Mittwoch, 04.07.2007, 14:00-15:30 Uhr und 19:00-20:30 Uhr
Donnerstag, 05.07.2007, 10:00-11:30 Uhr und 19:00-20:30 Uhr
Freitag, 06.07.2007, 10:00-11:30 Uhr.

Hinweis: Die Pressemitteilung wurde von der Versicherungskammer Bayern / Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. zur Verfügung gestellt und ergänzt.


Archivbild(er):

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Archivbeitrag: 262 - 2007-06-27 18:47:48

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Dietmar Hättig

Die Feuerwehren im Landkreis Roth

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