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"Warum …" - Ein Film gegen den Leichtsinn auf der Straße

Archivbild Allein in Bayern sterben jährlich rund 200 Jugendliche bei Verkehrsunfällen. Die Mehrzahl waren sogenannte Discounfälle. Sie passierten auf der nächtlichen Heimfahrt.

 

Szenen, die mehr als nachdenklich machen: Ein Auto liegt im Straßengraben. Die Feuerwehr kann die Insassen nur mit schwerem Gerät aus dem völlig zerstörten Wrack zu schneiden. Ein 18-jähriges Mädchen wurde aus dem Wagen geschleudert, sie stirbt noch am Unfallort. Die anderen sind schwer verletzt - das Ende eine fröhlichen Partynacht. Es sind Szenen aus dem Film „Warum …“.


Realistische Unfallszenerie
Der sechsminütige Film stellt realistisch einen Verkehrsunfall dar, wie sie jede Woche passieren. Es ist immer das gleiche Schema. Jugendliche feiern in der Disco. Leider bleibt auch der Fahrer nicht nüchtern. Trotzdem setzt er sich ans Steuer, die Freunde leichtsinnig dazu. Alkohol, Selbstüberschätzung, Müdigkeit oder Unaufmerksamkeit … in nur einer Sekunde kann alles vorbei sein.

Fabian Kress ist Feuerwehrmann im bayerischen Schrobenhausen. Die sogenannten Discounfälle sind für ihn trauriger Alltag. Schließlich ist die nächste Disco auf dem Land oft weit entfernt, öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht. Der 21-jährige Fabian Kress will Jugendliche sensibilisieren und zu mehr Verantwortung aufrufen. Deshalb hat er zusammen mit Johannes Bauer den Aufklärungsfilm „Warum …“ gedreht. Sie schrieben das Drehbuch, organisierten Darsteller und Requisiten. Von einer Stiftung gab es etwas Geld für die Produktionskosten. Der ADAC stellte den Rettungshubschrauber zur Verfügung, Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz unterstützten das Filmteam mit Personal und Fahrzeugen. Insgesamt arbeiteten 60 Personen ehrenamtlich an dem Projekt.

Wo ist der Film zu sehen?
Der Film soll im Rahmen der Initiative „Disco-Fieber“ soll der Sechsminüter in bayerischen Kinos als Vorfilm gezeigt werden, ebenso an bayerischen Schulen, in Vereinen oder Jugendkneipen. Im Internet ist er unter folgender Internetadresse zu sehen.

Aktion Disco-Fieber
Schon seit einigen Jahren kämpft der Aktionskreis „Disco-Fieber“ in Bayern gegen den tödlichen Leichtsinn auf den Straßen. Sachlich und altersgerecht sollen die Jugendlichen damit über Risiken aufgeklärt werden. Das Ganze ist eine Initiative des bayerischen Gesundheitsministeriums. Mit Informationsveranstaltungen, Aktionstagen und aufrüttelnden Plakaten kämpfen die Initiatoren darum, dass in Zukunft weniger Jugendliche auf dem Heimweg von der Disko ums Leben kommen. Ein wichtiger Beitrag ist auch der Film „Warum …“, dessen Macher Fabian Kress und Johannes Bauer mit dem Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis ausgezeichnet wurden.

Quellen/Links:
MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
www.mdr.de/brisant
www.feuerwehr-schrobenhausen.de


Archivbild(er):

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Archivbeitrag: 282 - 2007-09-25 10:59:52

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Dietmar Hättig

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