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Erfolgreiche KatS-Übung

ArchivbildAm Samstag, 01. Oktober 2011 fand eine großangelegte Übung des Katastrophenschutz-Hilfskontingents Mittelfranken-Süd statt.

 



Dieses Kontingent umfasst 112 Dienstleistende der Feuerwehren und des BRK aus den Landkreisen Roth und Weißenburg-Gunzenhausen sowie der Stadt Schwabach und ist eines von 73 in Bayern.

Bei größeren Katastrophen kann dieses Kontingent zur Katastrophenhilfe in Bayern, anderen Bundesländern oder auch im Ausland eingesetzt werden und muss über einen Zeitraum von 48 Stunden autark sein. Das bedeutet, dass die Logistik auf 48 Stunden ausgelegt sein muss.

Nun fand die erste gemeinsame Übung dieses Kontingents statt. Die Übung wurde von einer Arbeitsgruppe der Feuerwehren des Landkreises Roth unter Leitung von Günter Waigand, Roland Ritthammer und Werner Löchl ausgearbeitet.

Das Kontingent besteht aus 5 Zügen, darunter ein Logistikzug.

Es wurde angenommen, dass das Kontingent vom bayerischen Staatsministerium des Innern für einen Einsatz in Tschechien angefordert wurde [ siehe hierzu auch die fiktiven Übungs-Zeitungsmeldungen].

Am Samstag (früh um 6.00 Uhr) trafen sich die am Freitag alarmierten Kräfte des Hilfskontingents am Sammelplatz und fuhren im Konvoi ins Übungsgebiet.

In einem Bereitstellungsraum wurde eine Einsatzleitung aufgebaut und die Fahrzeuge zugweise abgestellt. Von dort wurden die Züge zu ihren Einsätzen alarmiert.

Von den Zügen mussten folgende Aufgaben bewältigt werden:

Einsatzübung Waldbrand
Ausgedehnte Waldbrände drohten auf ein Munitionslager der Streitkräfte überzugreifen. Der Löschzug wurde angefordert um die bereits eingesetzten Feuerwehren beim Aufbau einer Widerstandlinie zu unterstützen.

Einsatzübung Erste Hilfe
Nach einer Verpuffung in einem Tanklager gab es mehrere Verletzte. Der Löschzug wurde angefordert zur Unterstützung des Sanitätsdienstes bei der Rettung und Erstversorgung der Verletzten.

Einsatzübung ABC
Nach einem Chemieunfall benötigte ein ABC-Zug Unterstützung zum Betrieb eines Dekon-Platzes.

Einsatzübung ICE
Ein ICE-Schnellzug war durch Stromausfall in einem Tunnel liegen geblieben. Die Insassen mussten durch den ICE-Tunnel bzw. den Rettungstunnel ins Freie gebracht werden.

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Nachdem die Übung von den Feuerwehrdienstleistenden des Landkreises Roth ausgearbeitet wurde, haben die Kameraden aus Weißenburg-Gunzenhausen die Führung des Kontingents übernommen.

Neben Vertretern der Regierung von Mittelfranken, der Landratsämter Roth und Weißenburg-Gunzenhausen, Bürgermeistern und Landrat, waren Pressevertreter, Vertreter des Technischen Hilfswerks und Notfallseelsorger zur Beobachtung der Übung anwesend.

Ziel der Übung war: Überprüfung der Alarmierungs- und Einsatzbereitschaft des Kontingents Übung des Kontingents unter möglichst realistischen Bedingungen Förderung der Zusammenarbeit aller eingesetzter Kräfte.
Zum Abschluss der Übung dankte KBR Löchl der Bayerischen Staatsforstsverwaltung dafür, dass das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt wurde.

Außerdem dankte er besonders allen, die an der Übung mitgewirkt haben (bei der Vorbereitung, Durchführung, als Helfer, Teilnehmer, Verletztendarsteller, Stationsbetreuer, Verpflegung ....).

Der Kontingentführer, Kreisbrandinspektor Becker aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, bedankte sich für die reibungslose Zusammenarbeit und für die Ausarbeitung und Vorbereitung der Übung.

Einig war man sich am Schluss, dass aus der Übung wichtige Erkenntnisse gewonnen werden konnten und dass die Versorgung mit Betriebsstoffen und Verpflegung im Ernstfall eine große Herausforderung darstellt.

Auch ist die Beschaffung von z. B. Zelten, Heizung, Beleuchtung, Feldbetten und je eines zweiten Schutzanzuges für die Helfer noch zu klären.

Bei einem Einsatz im Ausland stellt die Kommunikation eine große Herausforderung dar.

Die Teilnehmer waren von der Übung sehr angetan und waren über 12 Stunden sehr engagiert und mit großem Eifer bei der Sache.


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Archivbeitrag: 654 - 2011-10-03 11:08:59

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Dietmar Hättig

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