Marschübung des Hilfeleistungskontingents des Lkr Roth – mit 18 Fahrzeugen und 60 Mann unterwegs

Marschübung des Hilfeleistungskontingents des Lkr Roth – mit 18 Fahrzeugen und 60 Mann unterwegs

2022 05 21 HLK Kontingentführer

18 Fahrzeuge sowie knapp 60 Mann waren an einer Marschübung des Hilfeleistungskontingentes des Landkreis Roth beteiligt. Ziel der Übung war es, die beteiligte Mannschaft aus den verschiedenen Feuerwehren mit der Verlegung eines Kontingentes über eine längere Entfernung vertraut zu machen. Weiterhin sollten Abläufe überprüft und mögliche Verbesserungen aufgedeckt werden.

Flammeninferno in Wallesau

20220515 wallesau1In der Nacht von Samstag auf Sonntag den 14.05.2022 hat es auf dem Campingplatz bei Wallesau gebrannt. Nach Angaben der Polizei brannten etwa 17 Campingparzellen. Bei dem Feuer wurden sieben Menschen verletzt, sie erlitten Rauchgasvergiftungen.

Die Feuerwehren und Hilfskräfte aus dem Lankreis Roth waren mit ca. 200 Einsatzkräften vor Ort.
Eine Person musste mit schweren Verletzungen von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Ersten Informationen zufolge soll ein Paar mit einer Gasflasche hantiert haben. Dabei sei es zu einer Verpuffung gekommen. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. Es sind etliche Parzellen inklusive dort abgestellter Fahrzeuge komplett ausgebrannt. 

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Jahreshauptversammlung der Landkreisfeuerwehren 2022

Guppenbild mit allen.

Dienst- und Verbandsversammlung der Feuerwehren im Landkreis Roth

 

LANDKREIS ROTH/SCHWANSTETTEN (tts)

In der Gemeindehalle Schwanstetten fand am Donnerstagabend, den 24.03.2022 sowohl die Dienstversammlung der Feuerwehrkommandanten und der besonderen Feuerwehrführungsdienstgrade des Landkreises Roth, als auch die Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Roth statt. Geplant war diese Zusammenkunft ursprünglich in der ebenfalls geräumigen Realschulturnhalle Roth, aber da diese derzeit für ukrainische Kriegsflüchtlinge bereitsteht, musste man kurzfristig umplanen. Kreisbrandrat Christian Mederer begrüßte die „gesamte Riege“ der Führungskräfte der insgesamt 136 Feuerwehren des Landkreises, ebenso wie zahlreiche Bürgermeister und weiterer Vertreter der Blaulicht- und Hilfsorganisationen, Mitarbeiter des Landratsamtes vom Sachgebiet 41 für öffentliche Sicherheit und Ordnung, und natürlich Landrat Herbert Eckstein. Ein besonderer Dank ging an Robert Pfann, dem Bürgermeister des Markt Schwanstetten, für das unbürokratische Bereitstellen des neuen Veranstaltungsortes.

 

Zu den wichtigsten Tagesordnungspunkten gehörte die Verpflichtung der neu gewählten Kommandanten sowie die Bestellung der besonderen Führungsdienstgrade. Aber zunächst blickte Mederer auf die Aktivitäten und Ereignisse im vergangenen Jahr zurück, welche auch von Corona geprägt waren, was so manche Übung oder andere Aktivitäten unmöglich gemacht hat. Insgesamt wurden die Feuerwehren im Landkreis Roth zu 2033 Einsätzen gerufen, 28 Einsätze weniger als im Jahr zuvor. Dafür stieg die insgesamt geleistete Stundenzahl um rund 6000 Stunden auf 38150. Erfreulich auch die Entwicklung bei den Feuerwehrfrauen, von denen letztes Jahr 22 neu gewonnen werden konnten, was einen Zuwachs von 11,4 Prozent entspricht. Damit leisten im Landkreis jetzt insgesamt 587 Feuerwehrfrauen ihren Dienst. Es sei gerade auch in Coronazeiten ein „großer Kraftakt“, die Werbetrommel für Nachwuchskräfte zu rühren“, betonte Mederer, „aber gerade die insgesamt 11 Kinderfeuerwehren im Landkreis seien dabei ein „Lichtblick am Horizont“.

Landrat Eckstein lobte in seiner Ansprache die ausgeprägte Hilfsbereitschaft aller Feuerwehrmänner und -frauen, in normalen wie auch in besonderen Zeiten wie diesen. „Ihr steht sowohl für Kontinuität als auch Flexibilität, denn in den letzten 50 Jahren seit Bestand unseres Landkreises hat sich unglaublich viel verändert“, sagte er. Der Aufgabenbereich sei unter anderem durch den Bau der ICE-Strecke oder des Main-Donau-Kanals viel größer geworden, was eine stete Veränderung der Ausrüstung und der Ausbildung voraussetzt. Auch wenn man dabei im Landkreis bereits vorbildliches geleistet habe, müsse man sich auch weiterhin fragen, wie man die Feuerwehren noch besser unterstützen und auf zukünftige Aufgaben vorbereiten könne. Denn die Auswirkungen des Klimawandels, Windhosen und heftigeÜberschwemmungen zum Beispiel, bekäme man auch im Landkreis inzwischen deutlich zu spüren.

Der Rest des rund zweieinhalbstündigen Abends drehte sich dann vor allem um die Personalien für die nächsten sechs Jahre. Zunächst mit der Vorstellung dreier neu gewählten Kommandanten. Christoph Baumann folgt auf Gerhard Baumann bei der Feuerwehr Sindersdorf, Michael Schmidt folgt auf Jens Meyer in Abenberg, sowie Stephan Ebeling auf Christian Mederer in Wendelstein. Da Mederer am 10. September letzten Jahres zum neuen Kreisbrandrat gewählt wurde, musste aufgrund einer Änderung des bayerischen Feuerwehrgesetz die Dienstversammlung einberufen werden, weil mit der Wahl eines neuen Kreisbrandrats auch die Bestellung der besonderen Führungsdienstgrade erfolgen muss. Denn früher gab es bei der Amtszeit keine Begrenzung, bzw. sie endete zum 65. Lebensjahr. „Der Kreisbrandrat hat das Recht, seine Führungsmannschaft nach seinen Wünschen zusammenzustellen oder zu ‚bestellen‘, wie es in der Amtssprache heißt. Diese Entscheidungen werden dann vom Landrat bestätig“, erklärt Mederer das Prozedere im Gespräch mit unserer Zeitung. Dazu gehören für alle der fünf Inspektionsbereiche im Landkreis (vier räumliche und ein Fachbereich) die Bestellung eines Kreisbrandinspektors, der in den räumlichen Bereichen dann wiederum drei Kreisbrandmeister unter sich hat. „In der Regel werden die bestehenden Führungskräfte in ihren Ämternbestätigt; wir bauen auf das bewährte Team auf“, betont Mederer. „Es gibt nur zwei Änderungen, Klaus Pechler, der auf eigenen Wunsch das Amt des KBM abgeben will, und KBM Erwin Schneider aus Thalmässing, der zu unserem großen Bedauern verstorben ist“.

Die neue, größtenteils alte Führungsriege sieht so aus: Für den Feuerwehrinspektionsbereich 1 (Kammerstein/Rohr, Abenberg, Büchenbach/Rednitzhembach) wurde Thomas Richter bestellt. Als Kreisbrandmeister stehen ihm zur Seite Fabian Masching, Jens Meyer und Norbert Dörfler. KBI für den Inspektionsbereich 2 (Spalt, Georgensgmünd/Röttenbach, Roth) ist Roland Ritthammer - auch für die Funktion als ständige Vertreter von Kreisbrandrat Mederer. Die KBM für den Bereich sind Stefan Schwarz, Klaus Wolfsberger und Hans-Jürgen Patek. Egbert Petz ist KBI für den Inspektionsbereich 3 (Wendelstein/Schwanstetten, Allersberg, Hilpoltstein), die KBM hier sind Stephan Ebeling, Thomas Hagenrainer und Jürgen Flierl. Dem Inspektionsgebiet 4 (Heideck, Thalmässing, Greding) steht Werner König als KBI vor, an seiner Seite die KBM Christian Schneider, Florian Schneider und Franz-Xaver Steib. Und schließlich KBI Michael Stark für den Inspektionsbereich 5 (Fachaufgaben) mit den Fach-KBMs Gerald Heider, Michael Isemann, Michael Danninger. Die weiteren Fach-KBMs Hans Wolfsberger, Matthias Hiltner, Hermann Kratzer und Melanie Flierl sind mit ihren Fachaufgaben direkt dem KBR Christian Mederer zugeteilt.
Des Weiteren wurden die Fachberater der Kreisbrandinspektion Landkreis Roth benannt: Klaus Friedrich (Bundesfeuerwehrarzt), Sven Koenig (Fachberater ABC), sowie Thomas Büttner und Markus Schwarzfärber (Fachberater Drohne).

Abschließend wurden noch einige Kameraden geehrt: Für 50 Jahre aktiven Dienst wurde Werner Weigel (FF Roth) ausgezeichnet, der zusätzlich auch zum Ehren-Kreisbrandmeister ernannt wurde. Für 25 Jahre im aktiven Dienst geehrt wurde Thomas Hagenrainer (FF Allersberg). Zwei Feuerwehrmänner freuten sich über die Auszeichnung mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber: Matthias Hiltner (FF Leerstetten) und Roland Ritthammer (FF Georgensgmünd). Klaus Pechler (FF Schlossberg) bekam sogar das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen, und wurde außerdem zum Ehren-Kreisbrandmeister ernannt.

Mit einem abschließenden Grußwort von Holger Heller, Stadtbrandrat und Vorsitzender des Bezirksfeuerwehrverbandes Mittelfranken, ging die große Dienst- und Verbandsversammlung der Feuerwehren im Landkreis Roth zu Ende. Bevor sich alle auf den Nachhauseweg begaben, dankte Kreisbrandrat Mederer noch einmal allen Anwesenden für ihr unermüdlich eingebrachte Engagement. „Unser Dank gilt auch allen politischen Verantwortlichen, und ganz besonders euren Familien für deren Verständnis für unser ganz besonderes Ehrenamt“.

Tobias Tschapka (tts)

Hinweis: Der Artikel wurde von Tobias Tschapka (tts) zur Verfügung gestellt.
Die Bilder wurden von den im © vermerkten Inhabern zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank.

Hier einige Bilder mit Beschreibung zu dieser Veranstaltung:


Weitere Infos und Bilder zu diesem Artikel unter:

www.donaukurier.de




Impfappell der bayerischen Hilfsorganisationen

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„Bitte lassen Sie sich impfen“

Hilfsorganisationen, Polizei, Feuerwehren und Technisches Hilfswerk rufen zur Impfung auf
Gemeinsam das öffentliche Leben aufrechterhalten

München, 20.01.2022 – In einem gemeinsamen Appell rufen die bayerischen Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Bayerische Rote Kreuz (BRK), die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und der Malteser-Hilfsdienst e.V. (MHD)), die Bayerische Polizei, der Landesfeuerwehrverband Bayern und das Technische Hilfswerk zur Corona-Schutzimpfung auf.

Das prognostizierte Erreichen der endemischen Lage gegen Ende dieses Jahres ist aus Sicht der Blaulichtorganisationen ein wichtiges und hoffnungsstiftendes Signal. Die hohe Infektiosität der derzeit deutlich dominierenden Omikronvariante sollte für jeden Unentschlossenen Anlass dazu sein, sich impfen zu lassen – auch um das Gesundheitssystem zu schonen und das öffentliche Leben aufrechtzuerhalten.

„Impfungen haben sich als bestmöglicher Schutz gegen einen schweren Krankheitsverlauf bewährt“, so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz, Leonhard Stärk. „Mehr denn je gilt es, Unentschlossene von einer Impfung zu überzeugen, Zweifachgeimpfte zu einer Auffrischung zu bewegen und ein quarantänebedingtes Lahmlegen des öffentlichen Lebens abzuwenden. Jeder und jedem muss klar sein: Wer sich nicht impfen lässt, trägt dazu bei, dass das Licht am Ende des Tunnels dunkler wird.“

Der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz, Christoph Friedrich, ergänzt: „Seit mehr als zwei Jahren arbeiten wir Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände an unseren Belastungsgrenzen. Ein erneutes Zusammenwirken der gesamten Gesellschaft ist nun notwendig.“

Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer schließt sich dem Appell an und ergänzt: „Wir von der Polizei können gut vor Kriminellen schützen. Gegen das hochgefährliche Coronavirus helfen aber weder Streifenwagen noch Handschellen. Hier ist die Impfung der Garant für Sicherheit! Daher: Lassen Sie sich impfen zum Schutz für uns alle!“

Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, Johann Eitzenberger, schließt sich stellvertretend für die bayerischen Feuerwehren dem Appell an und unterstreicht: „Wer sich Impfen lässt, schützt nicht nur sich und andere, sondern trägt damit auch aktiv zum Erhalt der Einsatzbereitschaft bei den Feuerwehren und Rettungsorganisationen bei. Nur wer selbst gesund ist, kann auch anderen jederzeit hilfreich zur Seite stehen.“

Auch das Technische Hilfswerk (THW) schließt sich dem Appell an. Der Landesbeauftragte Dr. Fritz Helge Voß betont: „Gegen Corona hat das THW eine logistische Kraftanstrengung vollbracht, auch im Impfgeschehen. Wichtig ist es, dass nun Impfangebote von uns allen konsequent in Anspruch genommen werden.“

Weihnachtsgrüße des KBR

2021 12 24 weihnachtsgruesse kbr 2021 1Liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

ein aufregendes und anstrengendes sowie spannendes Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu. Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen und stellvertretend für die Kreisbrandinspektion Landkreis Roth sowie von mir persönlich ein herzliches Dankeschön für Euren unermüdlichen Dienst am Nächsten und Eure Einsatzbereitschaft zu überbringen.
Vielen Dank Euch allen!!!!
Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest mit besinnlichen Festtagen und Zeit auf das bewährte zurückzublicken, um Kraft für das zukünftige zu erlangen. Ebenso alles Gute und einen erfolgreichen und vor allem gesunden Start ins Jahr 2022!

Christian Mederer
[Kreisbrandrat Landkreis Roth]


Hier kommt unser Weihnachtsgrußvideo, welches das ein oder andere Lächeln hervorzaubern könnte:



 

 

 

Die Feuerwehren im Landkreis Roth

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Dietmar Hättig

Die Feuerwehren im Landkreis Roth

  • 5.137 Feuerwehrfrauen und Männer
  • 136 Feuerwehren
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  • 500 Jugendfeuerwehrleute
  • 300 Fahrzeuge
  • 900 km² Bereich
  • 124.000 Einwohner

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